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Cloud-Wissen für Geschäftsführer

Warum wir für Cloud auf Deutschland setzen

Eine bewusste Entscheidung für einen deutschen Infrastrukturpartner – und für nachvollziehbare Verantwortung.

Wer Unternehmens-IT in die Cloud verlagert, trifft nicht nur eine technische Entscheidung.

Er entscheidet auch, welchem Anbieter er wichtige Teile seiner IT-Infrastruktur anvertraut.

Dabei geht es um mehr als Rechenleistung, Speicherplatz und einen monatlichen Preis.

Es geht um die Frage, wo die Infrastruktur betrieben wird, wer dafür verantwortlich ist und auf welcher Grundlage die Zusammenarbeit erfolgt.

Wir von novotec haben uns entschieden, für unsere Cloud-Infrastruktur auf Terra Cloud der WORTMANN-Gruppe aus Hüllhorst zu setzen.

Diese Entscheidung ist bewusst getroffen.

Nicht, weil Cloud aus Deutschland grundsätzlich jede andere Lösung übertrifft.

Sondern weil wir für unsere Kunden eine Infrastruktur anbieten möchten, deren Anbieter, Zuständigkeiten und vertragliche Rahmenbedingungen nachvollziehbar sind.

Für uns ist die Wahl des Cloud-Partners ein Bestandteil einer langfristig verantwortbaren IT-Entscheidung.

Warum spielt die Herkunft eines Cloud-Anbieters eine Rolle?

Für viele Unternehmen ist zunächst entscheidend, dass ihre Anwendungen zuverlässig funktionieren.

Wo die dafür benötigten Server stehen und welches Unternehmen sie betreibt, scheint im Alltag weniger wichtig zu sein.

Solange alles funktioniert, mag das zutreffen.

Spätestens bei Fragen zu Datenschutz, vertraglichen Verpflichtungen oder einem größeren technischen Problem gewinnt die Wahl des Anbieters jedoch an Bedeutung.

Dann möchten Geschäftsführer wissen:

Mit welchem Unternehmen bestehen die Verträge?

Wer übernimmt welche Verantwortung?

Welche weiteren Dienstleister sind beteiligt?

Und welche rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen gelten?

Diese Fragen lassen sich nicht allein anhand technischer Leistungsdaten beantworten.

Ein Cloud-Anbieter ist nicht nur Lieferant von Infrastruktur. Er ist Teil der betrieblichen IT-Organisation.

Warum haben wir uns für Terra Cloud entschieden?

Die WORTMANN-Gruppe ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Hüllhorst.

Mit Terra Cloud bietet die WORTMANN-Gruppe Cloud-Infrastruktur für Geschäftskunden an.

Für uns von novotec ist diese Verbindung aus deutschem Anbieter und professioneller Cloud-Infrastruktur ein wesentliches Auswahlkriterium.

Wir möchten unseren Kunden eine Lösung anbieten, bei der wir den Infrastrukturpartner klar benennen können.

Gleichzeitig wollen wir nicht für jeden neuen Cloud-Bedarf auf eine Vielzahl unterschiedlicher Infrastrukturplattformen zurückgreifen müssen.

Die Konzentration auf einen ausgewählten Partner hilft uns, unsere eigenen Abläufe und Zuständigkeiten darauf auszurichten.

Dazu gehören die Planung, Bereitstellung und laufende Betreuung geeigneter Kundenumgebungen.

Wir setzen nicht deshalb auf Terra Cloud, weil es nur einen richtigen Cloud-Anbieter gäbe. Wir haben einen Infrastrukturpartner gewählt, auf dessen Leistungen wir geeignete Cloud-Lösungen aufbauen und dessen Angebote wir langfristig betreuen können.

Was bedeutet der Standort Deutschland für unsere Kunden?

Ein deutscher Infrastrukturstandort kann Unternehmen helfen, ihre Anforderungen an den Betrieb und die Verarbeitung von Daten klarer einzuordnen.

Für manche Unternehmen ist ein Standort in Deutschland ausdrücklich gewünscht.

Andere möchten vor allem nachvollziehen können, wo ihre Systeme betrieben werden und welche vertraglichen Regelungen gelten.

Dabei sollte zwischen dem Standort der Infrastruktur und dem tatsächlichen Umgang mit Daten unterschieden werden.

Denn auch bei einem deutschen Cloud-Anbieter muss geprüft werden, welche Leistungen gebucht werden, wo Daten und Sicherungen verarbeitet werden und ob weitere Dienstleister beteiligt sind.

Der Standort Deutschland ist für uns ein bewusstes Auswahlkriterium. Er ist jedoch kein Ersatz für die Prüfung der konkret vereinbarten Leistungen.

Bedeutet deutsche Cloud automatisch mehr Datenschutz?

Nein.

Datenschutz entsteht nicht allein durch den Standort eines Rechenzentrums.

Entscheidend sind unter anderem die tatsächlichen Verarbeitungsvorgänge, die beteiligten Unternehmen, geeignete Schutzmaßnahmen und die erforderlichen vertraglichen Vereinbarungen.

Ein Rechenzentrumsstandort in Deutschland kann die Prüfung und Erfüllung bestimmter Anforderungen erleichtern.

Es macht eine datenschutzrechtliche Prüfung aber nicht überflüssig.

Ebenso wenig lässt sich aus dem deutschen Unternehmenssitz eines Anbieters pauschal ableiten, dass unter allen Umständen ausschließlich deutsche Stellen auf Daten zugreifen könnten.

Wir möchten unseren Kunden keine vermeintlich einfache Antwort auf komplexe Datenschutzfragen verkaufen. Wir möchten die relevanten Rahmenbedingungen transparent machen.

[Wo liegen meine Daten in der Cloud?]

Was verstehen wir unter digitaler Unabhängigkeit?

In Diskussionen über Cloud wird häufig von digitaler Souveränität oder Unabhängigkeit gesprochen.

Diese Begriffe können unterschiedliche Erwartungen wecken.

Für uns bedeutet Unabhängigkeit nicht, dass ein Unternehmen vollständig ohne internationale Technologie auskommen muss.

Das wäre in vielen bestehenden IT-Umgebungen weder realistisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

Viele Unternehmen nutzen beispielsweise Microsoft 365 für E-Mail und Zusammenarbeit.

Andere sind auf spezielle Geschäftsanwendungen angewiesen, deren Hersteller international tätig sind.

Eine Entscheidung für Terra Cloud ändert daran zunächst nichts.

Sie ermöglicht es jedoch, die Auswahl der zugrunde liegenden Cloud-Infrastruktur bewusst zu treffen, statt automatisch jeden Dienst beim selben internationalen Anbieter zu beziehen.

Damit kann ein Unternehmen seine Abhängigkeiten differenzierter gestalten.

Ob und in welchem Umfang das sinnvoll ist, hängt von den eingesetzten Anwendungen und den tatsächlichen Anforderungen ab.

Digitale Unabhängigkeit beginnt für uns damit, Abhängigkeiten zu kennen und bewusste Entscheidungen darüber treffen zu können.

Warum wir Infrastruktur und Anwendungen getrennt betrachten

Ein Unternehmen benötigt nicht einfach „die Cloud“.

Es benötigt konkrete Anwendungen und Dienste, damit seine Mitarbeiter arbeiten können.

Dazu gehören möglicherweise Microsoft 365, eine Warenwirtschaft, eine Branchensoftware oder eine zentrale Datenbank.

Nicht jede dieser Anwendungen muss auf derselben Infrastruktur betrieben werden.

Und nicht jede Anwendung lässt sich beliebig auf einen anderen Anbieter verlagern.

Deshalb unterscheiden wir zwischen der technischen Infrastruktur und den darauf betriebenen Anwendungen.

Für geeignete Serverumgebungen nutzen wir Terra Cloud.

Bei anderen Diensten berücksichtigen wir die jeweiligen Hersteller und deren technische und vertragliche Rahmenbedingungen.

Diese Trennung ist wichtig.

Denn der Einsatz eines deutschen Infrastrukturpartners bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche IT-Dienste eines Unternehmens von deutschen Anbietern stammen.

Wir möchten keine künstliche Einheitlichkeit herstellen, sondern die Dienste so kombinieren, dass sie zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Was bedeutet unsere Entscheidung für die Zusammenarbeit mit novotec?

Für unsere Kunden ist novotec der Ansprechpartner für die Planung und Betreuung der vereinbarten IT-Lösung.

Wir klären die Anforderungen, wählen geeignete Leistungen aus und übernehmen die Aufgaben, die mit uns vertraglich vereinbart wurden.

Der Cloud-Infrastrukturbetreiber stellt die entsprechenden Infrastrukturleistungen bereit.

Weitere Beteiligte können beispielsweise Hersteller der eingesetzten Geschäftsanwendungen sein.

Damit entstehen unterschiedliche Verantwortungsbereiche.

Unser Anspruch ist, diese Bereiche für unsere Kunden nachvollziehbar zu gestalten.

Denn ein Geschäftsführer sollte im Störungsfall nicht erst herausfinden müssen, welches Unternehmen für welchen Teil seiner IT zuständig ist.

Wir möchten die Zusammenarbeit so organisieren, dass Zuständigkeiten klar sind und unsere Kunden einen verlässlichen Ansprechpartner für die vereinbarten Leistungen haben.

Das bedeutet allerdings nicht, dass novotec jede technische Störung eines beteiligten Anbieters selbst beheben oder deren Behebung zeitlich garantieren kann.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen möchte seine Branchensoftware auslagern

Stellen wir uns ein Unternehmen mit 25 Mitarbeitern vor.

Microsoft 365 wird bereits für E-Mail und Zusammenarbeit genutzt.

Zusätzlich betreibt das Unternehmen eine Branchensoftware auf einem eigenen Server.

Nun steht die Erneuerung der Serverhardware bevor.

Die Geschäftsführung möchte prüfen, ob die Branchensoftware künftig in einer Cloud-Umgebung betrieben werden kann.

Dabei besteht der Wunsch, die neue Infrastruktur bei einem deutschen Anbieter zu beziehen.

In dieser Situation würden wir zunächst klären, ob die Anwendung für einen entsprechenden Betrieb geeignet ist.

Anschließend betrachten wir die notwendigen Ressourcen, Lizenzen, Verbindungen und Sicherheitsmaßnahmen.

Wenn die Anforderungen erfüllt werden können, kommt eine Bereitstellung auf Terra-Cloud-Infrastruktur infrage.

Die vorhandenen Microsoft-365-Dienste bleiben davon zunächst unberührt.

So entsteht keine vollständige Verlagerung der Unternehmens-IT zu einem einzigen Anbieter.

Vielmehr wird eine konkrete Infrastrukturentscheidung für eine bestimmte Anwendung getroffen.

Der Vorteil liegt nicht in einem pauschalen Versprechen vollständiger Unabhängigkeit, sondern in der bewussten Auswahl der jeweils geeigneten Dienste.

Dieses Beispiel dient der Veranschaulichung und beschreibt kein konkretes Kundenprojekt.

Ist ein deutscher Cloud-Anbieter immer die beste Wahl?

Nein.

Die Wahl des Infrastrukturpartners ist wichtig, aber sie darf nicht losgelöst von den Anwendungen und Geschäftsprozessen erfolgen.

Manche Softwarelösungen setzen bestimmte Plattformen voraus.

Andere lassen sich nur unter zusätzlichen Voraussetzungen auf einer externen Infrastruktur betreiben.

Auch Kosten, Leistungsanforderungen, Verfügbarkeit und vertragliche Bedingungen spielen eine Rolle.

Deshalb prüfen wir zunächst, welche Lösung für die jeweilige Aufgabe geeignet ist.

Wenn eine Anwendung nicht sinnvoll auf der von uns gewählten Cloud-Infrastruktur betrieben werden kann, sprechen wir das offen an.

Möglicherweise ist dann der Weiterbetrieb auf einem eigenen Server die bessere Entscheidung.

Oder es wird eine andere technische Lösung benötigt.

Unsere Entscheidung für Terra Cloud darf nicht dazu führen, dass wir die Anforderungen unserer Kunden einer bestimmten Plattform unterordnen.

Warum wir nicht möglichst viel IT in die Cloud verlagern wollen

Cloud ist für uns kein Selbstzweck.

Ein Unternehmen wird nicht automatisch moderner, sicherer oder wirtschaftlicher, nur weil es möglichst viele Anwendungen auslagert.

Manche Systeme lassen sich sinnvoll in einer Cloud-Umgebung betreiben.

Andere bleiben aus technischen, wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen besser im eigenen Unternehmen.

Auch eine Kombination beider Betriebsmodelle kann sinnvoll sein.

Deshalb beginnt unsere Beratung nicht mit der Frage, wie viele Server wir in die Cloud verlagern können.

Sie beginnt mit der Frage, welche IT Ihr Unternehmen tatsächlich benötigt.

Es geht nicht darum, möglichst viel IT in die Cloud zu verlagern. Es geht darum, die IT zu bauen, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Was sollten Unternehmen bei der Wahl eines Cloud-Partners prüfen?

Unabhängig davon, für welchen Anbieter sich ein Unternehmen entscheidet, sollten einige grundlegende Fragen beantwortet werden.

Ist die Infrastruktur für die benötigten Anwendungen geeignet?

Wo werden die vereinbarten Leistungen erbracht?

Welche Unternehmen und Dienstleister sind beteiligt?

Welche Sicherheits- und Verfügbarkeitsleistungen sind enthalten?

Welche Aufgaben übernimmt der Infrastrukturbetreiber und welche der IT-Dienstleister?

Wie transparent sind Kosten, Vertragslaufzeiten und mögliche Änderungen?

Wie können Daten und Anwendungen bei einem späteren Wechsel wieder bereitgestellt werden?

Die Antworten sollten nicht nur technisch nachvollziehbar sein.

Sie müssen auch zur langfristigen Unternehmensplanung passen.

Wie unterstützt novotec bei der Auswahl?

Wir von novotec möchten zunächst verstehen, welche Anforderungen Ihr Unternehmen an seine IT stellt.

Dabei betrachten wir vorhandene Anwendungen, betriebliche Abläufe und mögliche Veränderungen.

Anschließend prüfen wir, welche Betriebsmodelle sinnvoll sind.

Für geeignete Cloud-Infrastruktur setzen wir auf Terra Cloud der WORTMANN-Gruppe.

Diese Entscheidung ist Teil unseres Angebots und unserer Positionierung.

Sie bedeutet jedoch nicht, dass wir grundsätzlich jede Anwendung in die Cloud verlagern möchten.

Wenn ein eigener Server oder eine Kombination aus eigenen Systemen und Cloud-Diensten besser zu Ihrem Unternehmen passt, berücksichtigen wir auch diese Möglichkeit.

Unser Anspruch ist eine nachvollziehbare Empfehlung – mit klaren Zuständigkeiten, transparenten Rahmenbedingungen und einer technischen Lösung, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Welche Cloud-Infrastruktur passt zu Ihrem Unternehmen?

Vielleicht möchten Sie Ihre IT künftig bei einem deutschen Infrastrukturpartner betreiben.

Vielleicht beschäftigen Sie Fragen zu Abhängigkeiten, Datenstandorten oder Verantwortlichkeiten.

Oder Sie möchten vor einer anstehenden Servererneuerung wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt.

Dann sollten Sie zunächst die Anforderungen Ihres Unternehmens betrachten.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

[Wo liegen meine Daten in der Cloud?]

[Sind Unternehmensdaten in der Cloud wirklich sicher?]

[Cloud oder eigener Server: Die Unterschiede für Geschäftsführer]

[Hybride IT für Unternehmen]

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